Umgang mit Trauer in allen Lebenslagen
Nächstes Beisammensein am Montag, 27. Februar 2012, Neckargemünder Hof, Bahnhofstr. 33-35 in Neckargemünd um 19 Uhr im Saal Benedikt, 3. Etage
Voraussichtliche Folgetermine: der 3. Montag im Monat
Alle sprechen vom Loslassen, wie geht es Ihnen damit? Kaum haben Sie Zeit sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen, wird schon vom „Loslassen“ gesprochen.
Trauer empfinden wir ganz besonders durch den Verlust eines geliebten Menschen.
Dieses Gefühl begegnet uns aber auch auf anderen Ebenen unseres Lebens und immer wieder im Verlauf unseres Daseins. Trauer über den Verlust des Arbeitsplatzes, der eigenen Wohnung und noch stärker der Verlust unserer Sinne, welche sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, sowie unsere allgemeine Beweglichkeit wie z.B. das Laufen. Fähigkeiten, die uns selbstverständlich waren, gehen uns unwiederbringlich verloren.
Wohin mit all unserer Trauer? Wer hört uns zu?
Fühlen Sie sich oft unverstanden? Möchten Sie niemanden belasten mit Ihren alten Geschichten?
In unserem geschützten Kreis haben sie die Möglichkeit regelmäßig alle Facetten Ihrer Trauer auszusprechen.
Alle Teilnehmer verpflichten sich dazu, dass nichts aus unserer Runde nach Außen in die Öffentlichkeit dringt, Schweigepflicht ist sehr wichtig und Pflicht.
Grundlage unserer kostenfreien Treffen sind die Erfahrungen von Roland Kachler. Kachler ist Diplompsychologe, Paartherapeut, Leiter einer psychologischen Beratungsstelle in Esslingen und hat selbst seinen 16-jährigen Sohn durch einen Unfall verloren.
Unserer Trauer Raum zu geben bedeutet, diese Trauer in unser Leben zu integrieren und sie nicht weg zu schieben, denn sie holt uns immer wieder ein.
Jeder, den dieses Thema beschäftigt, ist in unserem Kreis willkommen.
Lassen Sie uns gemeinsam darüber reden und gemeinsam zuhören.
Manuela Wesch, Hospizfachkraft